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Irgendwo in Afrika. Eines von wenigen Camps, welche sich um Frauen mit Geburtsfisteln kümmern.

Teaser des Dokumentarfilm / Kinofilms (Regie: Verena Endtner)

Dokumentarfilm: Hoffnung, am Rande der Gesellschaft

Frauen in Afrika mit geburtstraumatischen Verletzungen:

Ein Film über Frauen, die durch die Geburt ihres Kindes alles verlieren und eine zweite Chance erhalten, ein Leben in Würde zu führen.

Thematik

Im selben Alter, in dem junge Mädchen in der Schweiz ihre Schulabschlüsse und erste romantische Liebeserfahrungen machen, erleben Tausende von Teenagern, vor allem in ländlichen Teilen Afrika, bereits eine qualvolle Geburt ohne jegliche medizinische Hilfe.

Etwas vom Schlimmsten, das einer jungen Frau widerfahren kann, ist die Entwicklung einer Fistel während der Geburt. Dabei entstehen Risse zwischen Blase und Darm die zur Folge haben, dass Stuhl und Urin unkontrolliert abfliessen. Die Folgen sind eine Katastrophe für die Frau. Oft wird sie von ihrem Ehemann verlassen, leidet wegen dem konstanten Ausfluss von Fäkalien unter starken Entzündungen und wird wegen dem sie stetig begleitenden, üblen Geruch aus der Dorfgemeinschaft verstossen. Nicht selten vegetiert sie dann während Jahren vollständig isolierten in einer Hütte am Rande des Dorfes vor sich hin. Manche dieser Mädchen sterben an den Entzündungen, manche begehen Selbstmord, manche leben für den Rest ihrer Tage als Eremitinnen – ihr Leben scheint praktisch mit 15 Jahren vorüber! Einige wenige aber haben von einer Behandlung gehört, die sie heilen könnte.

Der Film erzählt die Geschichte von Kaneba, Fatime und Mariam, drei Frauen in Afrika mit Fisteln in unterschiedlichen Stadien. Er zeigt wie sie aus ihrer Isolation herauskommen, neuen Mut fassen und teilweise tausende von Kilometern reisen um behandelt zu werden. Kann den Frauen geholfen werden und können sie geheilt in ihre Dörfer zurück kehren?

Fragen an die Filmemacherin

Verena Endtner freut sich auf Ihre Fragen und ist unter der Nummer 079 752 51 08 und per E-Mail erreichbar.

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